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Hotel Dolomiti

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Das ladinische "Val de Fascia": ein Juwel zwischen Himmel und Erde!

Das Fassatal ist eines der vier Täler, das gemeinsam mit BadiaGröden und Livinallongo zu den ladinischen Dolomiten gehört und wie ein Juwel eingebettet ist zwischen den bedeutendsten Gebirgsmassiven der Dolomiten,  die seit kurzem zum „Landschafts-Weltkulturerbe“ der UNESCO gehören.

Das Fassatal beginnt mit  Moena und endet am Fedaia Pass, an den Hängen der Marmolada, aus der der Avisio entspringt. Das Tal umfasst sieben Gemeinden: Moena, Soraga, Vigo di Fassa, Pozza di Fassa, Mazzin, Campitello und Canazei.

Die Verbindungen zu den angrenzenden Tälern sind im Westen über den Karerpass bis ins Eggental und schließlich nach Bozen möglich, im Norden über das Sellajoch hinab nach Gröden, im Osten über das Pordoijoch ins Tal von Livinallongo, über den Fedaiapass  und den San Pellegrino Pass hinab nach Belluno. Die Namen der Dolomiten, die über das Fassatal ragen, zählen zu den bedeutendsten Gipfeln des modernen Alpinismus: Marmolata, Pordoi, Sella, Langkofel-Plattkofel, Rosengarten, Latemar und Vallaccia.

 

Die Fee der Dolomiten!!!

Etymologisch stammt der Name Moena von Moia-Moiena (feuchter Ort), dem Moorsee, der die Talsohle, in dem der Ort heute liegt, früher bedeckte.

Die reiche, faszinierende Geschichte von Moena durchläuft alle Etappen der historischen Tiroler Dörfer der Alpen. Der Ort wurde ursprünglich von Jägern und Hirten besucht, die die Nebentäler der Flüsse Etsch und Eisack für ihre Tätigkeiten hinaufstiegen, und dann von den Rätern bewohnt und besiedelt, einem Volk, das sich auch in den weiteren Dolomitentälern GrödenBadia und Livinallongo sowie im Schweizer Kanton Graubünden und in manchen Gegenden des Friaul niederließ.

Beim Ladinischen, der von den Einwohnern von Fassa und Moena gesprochenen Sprache, handelt es sich um eine rätische Sprache, die im Laufe der Zeit lateinischen und germanischen Einflüssen ausgesetzt war.

Bis zum späten Mittelalter gehörte Moena in Fassatal zum Fürstbistum Brixen und fiel dann, nach einem Abkommen mit dem Fürstbischof von Trient, unter dessen Herrschaft.

Moena hat eine weitere Besonderheit: trotz der sprachlichen, politischen und wirtschaftlichen Zugehörigkeit  zum Fassatal ist der Ort auch Teil der Talgemeinde Fleims, einer selbstverwaltenden Einrichtung, die auf die Gebhard’schen Pakte von 1111 zurückgeht und die noch heute einen Großteil des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens sowie das Hirtenwesen im Fleimstal verwaltet.

Wie bereits erwähnt gehörte  Moena zur Grafschaft Tirol und engagierte sich, wie auch die weiteren Dörfer im Fassa- und Fleimstal, auf der Seite des Patrioten und Tiroler Helden Andreas Hofer bei den Aufständen gegen Napoleon.

Mit dem Sieg über Napoleon kam Tirol nach dem  Wiener Kongress wieder unter die Herrschaft der Habsburger, bis zum Ende des Ersten Weltkriegs, als das ganze Tirol südlich des Brenners dem Königreich Italien zugeordnet wurden.

Die „Monti Pallidi“ (blasse Berge) – Szenen einer Legende

Die Dolomiten, aufgrund der zarten Farbe ihres Gesteins auch Monti Pallidi genannt, wurden vor kurzem in die Liste des Landschafts-Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen.

Die Dolomiten verdanken ihren Namen dem Wissenschaftler Déodat de Dolomieu (1750 – 1801), einem französischen Geologen, der als Erster ihren Aufbau aus Calcium- und Magnesiumcarbonat untersuchte.

Durch die besondere Zusammensetzung und die meteorologischen Einflüsse wurden sie so modelliert und geformt, wie wir sie heute kennen: ihr Profil ist ein unglaublich abwechslungsreiches Schauspiel, wie Symphonie von Wagner oder eine Sonate von  Mozart, mal klassisch, mal gotisch mit Türmen, Tälern, Spitzen und Hochebenen in einem weltweit einzigartigen Komplex.

Die Täler wirken stützend wie ein mütterlicher Schoß, Weiden, Seen und von Bächen und Flüssen durchzogene  Koniferenwälder reichen bis an ihre Hänge.

Es fällt nicht schwer sich vorzustellen, wie hier angesichts der beeindruckenden Morphologie und der Farbe der Felsen bei morgendlichem oder spätabendlichen Sonnenlicht, dem Alpenglühen, einige der bekanntesten Legenden und klassischen Märchen entstehen konnten: Zu nennen beispielsweis die Legende von König Laurin sowie zahlreiche Märchen von Feen und Kobolden, Prinzen und Prinzessinnen, Zauberern und Dutzenden anderen, geheimnisvollen Wald- und Bergbewohnern.  

Die Dolomiten sind historischer Schauplatz des klassischen und modernen Alpinismus, und an den besonders gefährlichen Steilwänden mussten alle namhaften Bergsteiger ihren Mut und ihr Können messen. Darunter Namen wie Preuss, StegerPiazComiciSoldàMicheluzziBonattiMessner, um nur einige zu nennen.

Rücksicht und Schutz!!

Rücksicht und Schutz der Naturschönheiten des Fassatals sind eine Verpflichtung für Bewohner und Gäste gleichermaßen.


Aus diesem Grund wurden in den letzten Jahren zahlreiche Naturschutzgebiete eingerichtet, die dem Besucher bei der Erkundung der Schönheiten, aber auch der Schwachpunkte dieser Gegend behilflich sind. Der Besucher erfährt Wissenswertes über den rücksichtsvollen Umgang mit der Natur, ohne sie zu zerstören. 

Zu diesen Gebieten gehören der Naturpark Paneveggio- Pale di San Martino mit dem Naturreservat Lusia-Bocche, das Naturschutzgebiet Schlern-Rosengarten und der Naturpark Monte Corno - Bletterbach. Der Paneveggio Park ist von Predazzo (Fleimstal) aus einfach in Richtung Rollepass und San Martino di Castrozza zu erreichen.

Der Paneveggio Park beherbergt eine artenreiche, vollkommen frei lebende Tierwelt. Es werden Führungen durch Park und Museum angeboten.

Die Ladiner, ein Volk mit antiken Wurzeln!

Die Ladiner, die Bewohner des Fassatals und folglich von Moena, stammen direkt von einem antiken Volk aus den Alpen, den Rätern, ab.

Als Hadrians Truppen in die Täler eindrangen, die auf die Nordseite der Alpen führten, wurde das Gebiet dreigeteilt: im Westen die Graubündner in der heutigen Schweiz,  in der Mitte die Dolomiten (Fassa, Badia, Gröden und Livinallongo) und im Osten das Friaul.

Im Zuge der geschichtlichen Ereignisse unterlag die Sprache der Räter verschiedenen, vor allem germanischen und lateinischen Einflüssen und entwickelte sich so bis heute fort.

Mit dem Wohlstand, der mit dem Fremdenverkehr einzog, wurden die Leute immer mobiler und kamen vermehrt in Kontakt mit anderen Völkern, wodurch viele kulturelle und sprachliche Traditionen verloren gingen oder zumindest in Vergessenheit gerieten.

In den letzten Jahren erfreut sich die antike ladinische Kultur neuer Wertschätzung und zahlreiche Akademiker setzen sich dafür ein, dass gewisse Merkmale nicht endgültig verloren gehen.

Der Besucher hat die Gelegenheit, diese alteingesessene Welt in der Bibliothek und im Museum „La Majson de Fascegn“ in Vigo di Fassa kennen zu lernen.

 

PARK HOTEL LEONARDO
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